14.10. Es wird langsam kälter bei uns! Es wird wieder Zeit den Wandervögeln zu folgen, und so machen wir uns heute auf den Weg nach Sizilien. Über den Fernpass und Reschenpass überqueren wir die Alpen, an Meran vorbei fahren wir bis Brentino, ein kleines Dorf in der Nähe vom Gardasee, um zu übernachten. Die Fahrt ist anstrengend weil uns ein starker Regen die ganze Zeit begleitet.

 

14.10. Dalle nostre parti inizia a far freddino! e così facciamo come gli uccelli migratori e ci mettiamo in viaggio verso la Sicilia. Attraversiamo le Alpi via passo di Resia, passiamo vicino Merano fino ad arrivare a Brentino, un paesino vicino al lago di Garda dove passiamo la notte. Per tutto il traggito ci accompagna una forte pioggia! buh! contenti di essere arrivati!!

Kirchturm im Reschensee

Stellplatz in Brentino

15.10. Nach einer nicht ganz ruhigen Nacht , "Blitz und Donnern" und mehreren Stechmücken!!!, fahren wir ins 20 Km. entfernte Affi zum Einkaufscentrum. Hier kaufen wir bei Tre.it eine Simkarte für unseren Wlan stick. Ein super Angebot für ausländische Touristen: 20 GB für 3 Monate für den Preis von 20 € plus 10 € Freischaltung. Danach fahren wir nach Mailand um Verwandtschaft zu besuchen. Wir fahren zum Stellplatz "Area sosta Naviglio Grande" nicht gerade schön, aber zweckmässig, da in der Nähe der Verwandtschaft gelegen.  Die Strassenbahnhaltestelle ist vor dem Tor und so gelangt man in 15 Minuten zum "Piazza del Duomo".

 

15.10. Dopo una notte non troppo tranquilla dovuta a lampi e tuoni! e diverse zanzare! ci rechiamo al centro commerciale di Affi. Qui aquistiamo da Tre.it una Sim per il Pc: tariffa per turisti stranieri, 20 GB per tre mesi a 20€ + 10€ attivazione. Dopodichè partiamo per Milano dove visitiamo dei parenti non più visti da 50 anni. Ci installiamo all'area Camper Naviglio grande, non bella ma comoda visto la vicinanza ai parenti e in più c'è la fermata del tram in fronte che porta in 15 minuti a Piazza Duomo.

Wohnmobilstellplatz am Kanal

Slideshow Galleria Vittorio Emanuele


16.10. Am Nachmittag verlassen wir Mailand über die Autobahn Richtung Ancona und übernachten in Castel San Pietro Terme auf dem dortigen  kostenlosen Wohnmobilstellplatz.

 

16.10. Lasciamo Milano via Autostrada direzione Ancona. Passiamo la notte all'area di sosta camper a Castel San Pietro terme.

 

17.10. Wir machen uns auf den Weg Richtung Ancona. Unterwegs entscheiden wir uns eine Cousine, Betty, zu besuchen. Sie wohnt in den Hügeln im Hinterland von Ancona. Der Weg dorthin ist mit einem Wohnmobil von 7.40 met. sehr beschwerlich und noch schlimmer von dort wieder weg zu kommen!!. Aber es hat sich gelohnt! ein herzliches Wiedersehen und ein wunderschönes Haus inmitten eines mehreren Hektar grossen Areals. Leider ist uns die Sicht zum Meer durch Nebel und Wolken versperrt.

 

17.10. Di mattina ci rimettiamo in viaggio. Durante il traggito decidiamo di andare a trovare mia cugina Betty che abita in collina vicino Ancona. Con un camper di 7.40 mt. non è facile ad arrivarci e ancora peggio a ripartire! Ma ne  è valsa la pena! non solo a fatto piacere a rivederci ma anche il posto è incantevole, la casa una meraviglia, purtroppo nubi e nebbia ci hanno ostacolato la vista verso il mare.


18.10. Wir fahren weiter an der Adriaküste in südlicher Richtung. Es regnet! Am späten Nachmittag erreichen wir Petacciato Marina und verbringen die Nacht auf dem dort ausgewiesenen Stellplatz direkt am Strand. Die Hunde freuen sich nach der langen Fahrt ein bisschen am Strand zu toben.

 

18.10. Continuiamo l'Adriatica verso sud. Piove! verso sera arriviamo a Petacciato marina e pernottiamo su un parcheggio - area di sosta direttamente alla spiaggia. I cani si divertono in spiaggia dopo il lungo traggitto in camper

Übernachtugplatz in Petacciato marina

19.10. Heute erreichen wir die Region Apulien, die reich an Spuren der Staufer ist und fahren zunächst nach Lucera. Unter Friedrich II verwandelte sich Lucera in eine arabische Stadt, bis dann 1269 die papsttreuen Anjou die Stadt eroberten und Moscheen und Muselmanen nieder gemacht wurden.

 

19.10. Oggi arriviamo in Puglia ricca di storia di Federico di Svevia. Visitiamo Lucera che sotto Federico II si era trasformata in città araba finche 1269 Gli Anjou fedeli al papa la conquistarono e misero fine a Moschee e musulmani.

Die Burg von Lucera

Slideshow Burg

Nette junge Leute in Lucera die von der weiten Welt träumen

Wir decken uns mit Obst und Gemüse ein

Warten auf Futter

Slideshow Lucera

Wir verlassen Lucera um in die nächste 20 Km. entfernte kleine Stadt Troia auf den Wohnmobilstellplatz zu fahren. Dort besichtigen wir die Kathedrale, eine der bedeutendsten romanischen Kirchen in Apulien.

 

Lasciamo Lucera per passare a Troia che dista ca. 20 Km. dove c'è una bella area camper con tutti i servizzi. Qui visitiamo la Cattedrale una delle più importanti chiese romaniche della Puglia


Wohnmobilstellplatz in Troia

 

Blick auf die Umgebung

Slideshow Troia


20.10. Von Lucera aus überqueren wir den Stiefel, das Wetter ist grau und tiefe Wolken hängen über den Bergen, so dass es wenig zu sehen gibt, nach 180 Km. und unzähligen Strassenlöchern erreichen wir Pompei und installieren uns am Camping "Zeus" der sehr günstig liegt: 100 mt. bis zu den Ausgrabungen, 100 mt. bis zur Haltestelle der Circumvesuviana, das ist die Bahn die Neapel mit Sorrent verbindet. Von hier aus kann man also bequem alles erreichen: Napoli, Ercolano, Vesuvio, Sorrento und von hier aus weiter mit der öffentlichen Busverbindung an die Amalfitanische Küste.

 

20.10. Da Lucera attraversiamo lo Stivale, il tempo è grigio, le nubi basse avvolgono le montagne così del paesaggio non si vede molto. Dopo 180 Km. e non sò quante buche arriviamo a Pompei al Camping Zeus che è in posizione ideale: 100 mt. dagli scavi, 100 mt. dalla fermata della circumvesuviana che collega Napoli con Sorrento quindi da qui è tutto facilmente raggiungibile, sia Napoli, Ercolano, Vesuvio, Sorrento e da quì poi con il bus la costiera Amalfitana.

 

21.10. Wir stehen zeitig auf, wir wollen ja zur "amalfitana". Aber es regnet leicht und graue Wolken vermiesen uns die Stimmung. Kein guter Tag um die Amalfiküste zu befahren! So verschieben wir das auf morgen und fahren an- statt nach Hercolaneum zur Ausgrabung. Die Ausgrabungen von Pompei hatten wir schon vor einigen Jahren besichtigt. Leider müssen wir feststellen, das alle diese Kulturgüter nicht mit der nötigen Sorgfalt behandelt werden. 

 

21.10. Ci alziamo di buon ora con l'intezione di andare all'amalfitana ma pioviccica così rimandiamo a domani e visto che agli scavi di Pompei eravamo già stati un paio di anni fà prendiamo la circumvesuviana e andiamo agli scavi di Ercolano. Purtroppo ho constatato che tutti questi beni culturali non vengono tenuti come si dovrebbe un vero peccato!

Circumvesuviana


Slideshow Pompei Ausgrabungen (2009)


Slideshow Herkolaneum Ausgrabungen

Hier kann man sehen wie die Balken von der hitze verkohlt sind


22.10. Heute passt das Wetter!! Wir gehen noch Gassi mit Lissi und Lara und nehmen dann die Bahn nach Sorrento. In Sorrento steigen wir in den Bus der nach Amalfi fährt. Die Fahrt ist atemberaubend, nicht nur wegen der Landschaft, sondern auch wegen der Busfahrt an sich. Hier geht um Centimeter, wenn nicht um Millimeter. Wenn man rechts am Fenster sitzt, hat man das Gefühl zu schweben! und  es geht ein paar 100 mt. in die Tiefe. Wir kommen aber wohl behalten an. Die Busfahrer sind wahre Künstler. Eigentlich hatten wir gedacht Ende Oktober wird nicht mehr so viel los sein, aber falsch gedacht! Wir bummeln ein bischen durch Amalfi und nehmen dann das Boot zurück nach Positano, wo wir dann wieder in den Bus nach Sorrento einsteigen. Nach Ravello zu fahren müssen wir verwerfen, denn wir haben ein schlechten Gewissen wegen der Hunde, die im Wohnmobil geblieben sind.

 

22.10. Oggi il tempo promette bene così dopo l'obbligatoria passeggiata con Lissi e Lara prendiamo la circumvesiana per Sorrento per poi continuare col bus direzione Amalfi. Una corsa mozzafiato, non solo per la belezza del paesaggio ma anche per i centrimeti che dividono il bus dallo strapiombo. Chi è pauroso non si sieda destra vicino la finestra. Comunque gli autisti sono dei maghi. Avevamo pensato che a fine Ottobre non avremmo trovato più tanta folla ma sembra che quì non ci sia un fine stagione. Da Amalfi prendiamo il battello per Positano dopodichè l'autobus per Sorrento. A Ravello non ce l'abbiamo fatta perchè avevamo cattiva coscienza di aver lasciato i cani in camper

 

Amalfi

Slideshow Amalfi

Das Boot nach Positano

Positano

Slideshow unterwegs nach Positano

Positano

Slideshow Positano


23.10 Für heute hatten wir geplant auf den Vesuv zu fahren, aber es regnet. Also fahren wir weiter, denn ein Regentag ist ein guter Fahrtag. Wir landen in der Nähe von Maratea und finden ein einsames Plätzchen am Strand, die Saison ist vorbei, so sind wir ungestört. Unterwegs sehen wir am Strassenrand und auf Parkplätzen immer wieder Männer die Pilze anbieten. Wir halten an und schauen.

 

23.10 Per oggi avevamo proggettato di salire sul Vesuvio ma piove! Cosi prendiamo direzione Maratea in Basilicata. A Castrocucco troviamo un posto direttamente in spiaggia e la meteo migliora. Durante il traggitto vediamo diversi venditori di funghi, fermiamoci e guardiamo....

Unterwegs immer wieder Dörfer und kleine Städte an Berghängen

Pilzeverkäufer am Strassenrand

Wir wollten Steinpilze kaufen, entdecken dann aber Ovuli, die wir nicht kannten, ein wohlschmeckender seltner Pilz der in unwegsamen Wäldern in Süditalien vorkommt. Der Preis war dem entsprechend hoch.

 

Volevamo comprare Porcini poi scopriamo Ovuli un buon Fungo che cresce nei boschi impervi dell'Italia del sud.

Ovuli (eier) und so sehen sie auch aus

und so sehen sie aus in der Pfanne mit frischen Nuldeln Huuummmm!!


24.10. Heute faulenzen!, um uns von Besichtigungen und Fahrt zu erholen. Sonnenschein und 25° da muss ich doch ins Meer baden!

 

24.10. Oggi siamo pigri! dopo Pompei e Amalfi ci vuole un po' di riposo. 25° e il sole splende io mi tuffo in mare!

Lara traut sich nicht

Ruhiges Plätzchen bei Castrocucco  (39°56'01''  15°45'07'')


25. 10. Nach zwei Nächten Einsamkeit bei Castrocucco fahren wir weiter nach Diamante und stellen uns auf den Stellplatz "Lido Tropical". Der Stellplatz ist direkt am Strand und schön angelegt mit freundlichem Betreiber, hier sind ca. 30 Camper, Italiener, Deutsche, Österreicher

 

25.10. Dopo due notti di solitudine a Castrocucco proseguiamo per Diamante dove ci installiamo all'area "Lido Tropical" direttamente alla spiaggia. Bella area con gentili gestori. Ci sono una trentina di camper italiani, tedeschi, austriaci.

Der Strand vom Womoplatz

murales in Diamante

Slideshow Murales von Diamante

Slideshow Diamante


27.10. Heute ist das Wetter regnerich und gewittrig, so entscheiden wir uns ein bisschen weiter zu fahren nach Pizzo. Unterwegs füllen am Supermarkt unsere Vorräte. Gegen 15 Uhr erreichen wir Pizzo, hier waren wir schon vor 8 Jahren, wollen den Ort  aber wegen des Tartufo Eis nochmal besuchen. Das Tartufo Eis hat hier seinen Ursprung und zahlreich sind auch die Eisdielen die auf der Piazza Emanuele ihre Spezialität anbieten. Ich nehme den klassischen Tartufo nero, Renate al Pistacchio

 

27.10. Oggi piove con tuoni e lampi così facciamo un po' di strada fino a Pizzo. Qui eravamo già stati 8 anni fà e per via del Tartufo che ha le sue origini quì ci rifermiamo. Arriviamo verso le 15 e dopo una passeggiata nel centro storico ci sediamo in una delle tante gelaterie in piazza, "naturalmente" tutte fanno il miglior Tartufo di Pizzo. Io prendo il Tartufo classico nero e Renate quello al Pistacchio

Slideshow Pizzo

Übernachtungsplatz mit Balkon in Pizzo (38°43'35'' 16°9'11'')

28.10. Wir verlassen Pizzo bei leichtem Regen der uns aber bis Sizilien begleiten wird: Die Überfahrt ist problemlos, im Gegensatz zum chaotischen Verkeher bei der Ankunft in Messina. Am nachmittag erreichen wir "Giardini Naxos und installieren uns am Womostellplatz "Eden Parking".

 

28.10. Lasciamo Pizzo sotto una pioggerellina che ci accompagna però fino in Sicilia. Il passaggio in traghetto è senza problemi il tutto si svolge molto professionalmente, certo non fanno altro 365 giorni all'anno. Lasciare Messina con il suo caotico traffico è stato un po' più difficile. finalmente al pomeriggio arriviamo a Giardini naxos all'Eden Parking


Wohnmobilstellplatz mit Etna im Hintergrund


31.10. Wir sind schon drei Tage in Giardini Naxos und haben einige Ausflüge gemacht. Nach Castelmola, oberhalb von Taormina. Taormina, was aber aufgrund eines Brückentags überbevölkert war, konnten wir leider nicht geniessen. Zum Glück waren wir 2008 schon mal hier. Heute morgen sind wir mit dem Bus nach Forza d'Agrò gefahren, ein mittelalterliches Dorf oben auf 400 mt. Höhe, wo auch ein paar Szenen des Films "Der Pate" gedreht worden sind.

 

31.10. Siamo già tre giorni a Giardini Naxos. Da qui abbiamo visitato Castelmola al disopra di Taormina, Taormina stessa che però per via di un ponte festivo era affollatissima, per fortuna ci eravamo già stati nel 2008 e questa mattina ancora a Forza d'Agrò, borgo medioevale a 400 mt. dove sono state girate anche alcune scene del film "Il Padrino"

Giardini Naxos mit Castelmola und Taormina im hintergrund

Blick von Castelmola auf Taormina

Das Cafè Turrisi in Castelmola bekannt durch kuriose Deko

 Il Bar Turrisi a Castelmola conosciuto per la curiosa decorazione

Slideshow "Deko" Turrisi

Castelmola


Der Etna vom Teatro Greco

Slideshow Taormina 1

Slideshow Taormina 2

Isola Bella


Forza d'Agrò von der Ferne

Slidershow Forza d'Agrò 1


Slidershow Forza d'Agrò 2