23.02. Wir Fahren 15 Km nördlich von Marakkesh wo wir unsere deutschen Gasflaschen wieder befüllen lassen. Hier die Koordinaten: N 31°43'47'' W 08°05'40'' . Der Plan danach ist die Wasserfälle von Ouzoud und die Naturbrücke von Imi n Ifri zu besuchen. Leider fühlt sich Roswitha wegen einem grippalen Infekt nicht wohl und beschliesst in Marakkesh auf dem Wohnmobilplatz der Familie Schatz auf uns zu warten.

Freundliche Berber Affen beobachten uns

Tolles Naturschauspiel



26.02. Heute fahren wir zurück nach Marakkesh um nach der Roswitha zu schauen. Von der Grippe geschwächt möchte sie noch ein paar Tagen in Ruhe sich auskurieren. Wir sollen ruhig weiter fahren nach Ait Bennhadu, Ouarzazade , Zagora, Strasse der Kasbah, etc. Sie war schon mal dort gewesen und es wäre nicht so schlimm jetzt nicht mit zu kommen.

28.02. Brigitte und ich nehmen wieder den Hohe Atlas in Angriff und fahren Richtung Ouarzazade über den Pass auf 2200 m Höhe. Trotz vieler Baustellen kommen wir gut durch und bleiben für die Nacht kurz vor Talouet wo wir Morgen die Kasbah besuchen möchten.


01.02. Nach einer kurzen Fahrt kommen wir in Talouet an.

Ehemalige Stallungen

Eingang zum Harem

Leider hat die marokkanische Regierung kein Interesse diese Kasbah zu erhalten. Der Pascha hat mit den Franzosen paktiert und ist dadurch nach der Unhabhängikeit in 1956 in Ungnade gefallen.

In den einfachen Behausungen leben noch die Nachfahren der schwarzen Sklaven die gehalten wurden.

Die weiter Fahrt durch das Ounia Tal war spektakulär ob es noch mal getoppt wird?

 

Hier wurde Salz abgebaut

Die Dörfer sind manchmal schwer auszumachen. Die Häuser sind mit Stampflehm gebaut und haben die selbe Farbe der Umgebung

Karge schroffe Bergen erinnern an den Grand Canyon

Kinder fragen immer wieder nach Bon Bon aber immer sehr freundlich


Am Nachmittag erreichen wir dann Ait ben Haddu. Hier sind Dutzende Filme gedreht worden. Der Anblick ist grandios

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03.03. Wir setzen unsere Reise fort. Das nächste Ziel ist das Tal der Rosen. Ein sehr schönes Tal das gerne von Trekkingreisenden besucht wird. In Ouazarzade machen wir Halt auf dem dortigen Campingplatz bevor es weiter zum Tal der Rosen geht.

Auf dem Weg zum Tal kommen wir immer wieder an alte Kasbahs vorbei. Wir fahren die schmale Strasse bis zum Dorf Bou Tharar und stellen uns mit unserem Wohnmobile am Flussufer. Sofort werden wir von den Dorfkindern, die von Lara fasziniert sind belagert. Aber auch Erwachsene fragen immer wieder nach einem Selfie mit Lara.

wir haben ein idyllisches Plätzchen

Frauen kommen zum Waschen

Blick vom Wohnmobilfenster

Frauen haben überhaupt ein schweres Leben in ländlichen Regionen. Kochen, Putzen, Waschen und manchmal bis zu zehn Kinder gross ziehen. Auf den Feldern arbeiten und vieles mehr.


Es kommt ein Mann und setzt sich in die Nähe unseres Wohnmobils, er drängt sich nicht auf, er sitzt ruhig da bis er merkt ich bin gespräch bereit. Er fragt mich ob ich französisch spreche und nach meinem Bejahen schlägt er uns vor, auf eine Wanderung am Fluss uns zu führen. Wir sind einverstanden und verbringen einen schönenen Nachmittag dabei werden wir richtig gefordert. Er heisst Hussein.

Hussein immer zielsträbisch voraus

Auf unsere Wanderung haben wir einige an schwierigen Passagen zu meistern

Nach der Wanderung laden wir Hussein auf einen Tee im Dorf Cafe ein. Er spricht gut französisch und so kann ich ihn einiges fragen. Vor allem wie schwer das Leben in diesen Bergdörfern ist. Er sieht aus wie 65 dabei ist erst 35


04.03. Wir verlassen das Tal der Rosen, leider ohne eine Rose gesehen zu haben. Sie blühen im April Mai. Wir wollen zur Dades Tal und dort auch die Schlucht zu befahren. Wir fahren bis zum Dorf Tamelalt dort betreibt ein ganz liebes nettes Paar einen kleinen Gasthof und bieten Wohnmobile freies Parken an. Natürlich sollte man einkeheren.

ein wunderschöner Blick aus dem Womo fenster

Aicha und Hamou

Wir Lassen Brigittes Wohnmobil hier und beschliessen das Dade Tal zusammen mit meinem Wohnmobil zu befahren.

Die engste Stelle ist nicht sehr lang

Danach geht es steil bergauf

 

Mit fantastischen Ausblicke


05.03. Das nächste Naturschauspiel was wir ansehen wollen ist wieder eine Schlucht. Die Todra Schlucht

Auf dem weg zur Schlucht kommen wir an die wunderschöne Tinghir Oase vorbei

und schon sind wir mittendrin

Berber Nomaden treiben ihre Ziegen zur Tränke in die Schlucht

Wo auch Lara sich gerne erfrischt


Wir möchten zum übernachten bis zum Dorf Tamtattouchte. Die Strecke ist wunderschön

Kletterer messen sich mit der Wand

Ab und zu müssen wir Platz für die anderen machen

 

Einige der Dorfbewohner versuchen durch die wenigen Touristen, die hier vorbei kommen ein bisschen Geld zu verdienen so wie unser Gastgeber Ibrahim.

Er hat einen kleinen Laden an der Strassenseite und dahinter Platz für drei Wohnmobile und ein paar ganz einfache Gästezimmer. Um das alles eizurichten hat er die Kuh verkaufen müssen, die er aber später wieder zurück kaufen möchte. Er erzählte, dass er zehn Kinder hat, die zwei ältesten Söhne würden in der Stadt arbeiten,und die zwei ältesten Töchter wären schon im Dorf verheiratet, der Rest ist noch zu Hause.

Für die Kinder sind wir natürlich super interessant besonders für Raicha. Sie darf uns auch zu einem Spaziergang mitnehmen.


Ibrahim möchte es ganz autentisch machen und so bekommen wir das Essen auf dem Boden serviert. Es gibt Berbersuppe mit Datteln, Lammfleisch Tajine, Fladenbrot.

Ob wir nach dem Essen wieder hochkommen?

Die Kinder lassen uns nicht aus den Augen

An alle die eventuell nachfahren, empfehle ich diese Familien vom Herzen. Und wenn ihr alte Kinderkleidung noch habt, mitbringen!


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