15.02. Wir sind jetzt schon 8 Tage in Tafraout und würden gerne weiterfahren. Brigittes Wohnmobil ist aber leider noch nicht fertig. Mehrere Reparaturen rund um die Karrosserie und den Alkoven brauchen ihre Zeit. Die Werkstatt erfreut sich über sehr gute Geschäfte durch die Wohnmobilfahrer. Man lässt hier alles Mögliche machen. Die Mechaniker sind sehr flink und was man nicht hat wird eben selbst gefertigt.

Mohamed's Garage übernimmt jegliche Arbeiten rund um das Wohnmobil. In Europa wären die Preise um ein vielfaches höher.

Mehrere Wohnmobile werden direkt an der Strasse bearbeitet.


 Bei bestem Wetter und leckerem Essen wie hier bei Chez Nadia fällt uns das Warten nicht schwer

Slider Chez Nadia


17.02. Wir angagieren wieder ein Fahrer mit 4X4 und machen einen Ausflug zum Agadir Tasguent. Agadire sind Speicherburgen wo die Dorfbewohner und Nomaden ihre Vorräte speicherten. Siebenstöckig und mit 200 Räume trotzt dem Verfall.

Der Eingang

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In der Ferne entdecken wir noch einen Agadir


19.02. So endlich sind die Wohnmobile fertig lackiert wir können weiterfahren. Brigitte hat sich noch die Motorhaube bemalen lassen

Unser Ziel ist Taroudant die nächste grössere Stadt bevor wir über den Hoher Atlas Marakkesh erreichen werden. Auf dem Weg dorthun kommen wir am Befestigten Dorf Tizrgane. Heute ist unbewohnt und ein Teil ist als Hotel im betrieb.


Tizrgane

Aussicht von oben auf unsere Wohnmobile


Wenige Touristen besuchen Taroudant. Die Stadt hat keine Sehenswürdigkeiten aber die Atmosphäre  ist "echt" marokkanisch also nach unserem Geschmack.

Wir stehen neben den alten Mauern die an dieser Stelle in sehr schlechtem Zustand sind. Wir sehen aber, dass es an verschiedenen Stellen saniert wird. Die Mauern um die Stadt sind 8 Km lang.

Es macht Spass mit der Pferdekutsche die Stadt zu erkunden

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Heute Nacht ist Supermond und das möchte ich gerne mal fotografieren. Beeindruckend wenn der Mond so gross erscheint!

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20.02. Wir verlassen Taroudant zeitlich denn ein Pass von über 2150 m steht uns bevor. Die Fahrt ist sehr anstrengend. Serpentine um Serpentine schlängelt die Strasse nach oben und je höher man kommt um so schlechter wird es. Man muss höllisch aufpassen.

Oben auf dem Pass gönnen wir uns noch einen Tee bevor es wieder bergab geht


Und Weiter geht es abwärts


Endlich am späten Nachmittag erreichen wir das Dorf Asni. Wir essen eine Suppe in einer der Suppenküchen am Strassenrand und sind froh die Fahrt heil überstanden zu haben.

Von Asni hat man den Blick auf die 4000er des Hohen Atlas


21.02. Von Asni sind nur noch 40 Km bis nach Marakkesh schon am Vormittag erreichen wir die Metropole. Wir richten uns auf einem Parkplatz ganz Nah an der Medina ein. Ideal um die Stadt zu besuchen.

Störche nisten auf dem Tor der Kasbah-Viertel

Um alles zu sehen was die Stadt bietet müsste man schon eine Woche bleiben. Wir haben 2 Tage eingeplant bekommen also nicht alles mit. Die Atmosphäre und ein umfassenden guten Eindruck wird aber in erinnerung bleiben.

Gleich am Anfang unserer Erkundung kommen wir an die Saadier Gräber vorbei. Der Besuch lohnt sich.

Marakkesh hat unzählige Souks ich persönlich meide sie, nicht so meine Begleiterinnen Brigitte und Roswitha. Die Hauptattraktion Marakkesh ist der Platz Djemaa el Fna. Es macht Spass sich hier treiben zu lassen.


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