21.01. Heute fahren wir bis El Jadida. Der Campingplatz ist in Ordnung. Die Sonne scheint. Wir holen unsere Stühle und den Tisch raus. Neben uns sind 6 französische Einzelfahrer so wie wir. Schnell kommen wir ins Gespräch und tauschen uns ein bisschen aus. Ein  Fischer kommt vorbei und bietet uns Seespinnen und Krabben an. Wir nehmen das Angebot an mit der Bedingung, dass er die Seespinnen aufbricht. Na ja... mit dem Einsatz einer Rohrzange gelingt uns ein bisschen an den Beinen rumzulutschen.  So haben wir wieder etwas zu lachen.

22.01. El Jadida ist ein beliebter Ferienort vor allem für die Marokkaner aus dem Norden. Im 15. Jahrhundert gründeten die Portugiesen hier einen Stützpunkt. In die Medina sind die Gebäude aus diese Zeit gut erkennbar. Wir besichtigen die Zisterne, die zum Weltkulturerbe gehört. Anschliessend bummeln wir über die Festungsmauer.


23.01.19 Heute setzen wir unserer Reise bei Regen fort. Oualidia ist unserer Ziel. Ein kleiner Ort an einer schönen Lagune. Hier werden Austern gezüchtet, aber leider vertrage ich sie gar nicht gut. Im Ort ist ein grosser Parkplatz als Wohnmobilplatz eingerichtet worden. Viele Mobilisten halten gerne hier für ein oder zwei Tage


24.01.19 Heute erreichen wir Safi. Die Medina ist noch bewohnt und sehr urspünglich. Safi ist eine wichtige Industriestadt und Zentrum der Porzellanmanufaktur. Wir übernachten auf dem Campingplatz

Und jetzt erst mal Tee trinken


25.01. On the Road again. Wir möchten heute bis Essaouira. Aufgrund schlechter Strassenverhältnissen und nachdem wir ein Schild "Camping" sehen entscheiden wir spontan einen Zwischenstop einzulegen. Der Camping ist über eine kurze Piste zu erreichen aber unter französischer Leitung - also tip top

Unterwegs immer wieder schöne Ausblicke auf den Atlantik

Der Camping von oben

26.01. Flott schaffen wir die letzen Km bis Essaouira. Hier sind für Wohnmobile keine Übernachtungsmöglichkeiten. Wir parken direkt an der Medina. Hier ist natürlich viel los. Viele Pauschaltouristen unterwegs in der Stadt, denn die Hotels reihen sich an dem schönen grossen Strand

Eingang zur Medina

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Katzen sind in Marokko sehr beliebt

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Zum Übernachten fahren wir 15 Km südlich von Essaouira nach Sidi Kaouki

27.01. Sidi Kaouki ein kleiner Ort mit ein paar Surfschulen, einigen Restaurants und Unterkünften. Viele junge Leute kommen hier zum Surfen. Wir sehen Spanier, Franzosen, Holländer, Italiener.

Hier wollen wir heute einen Ruhetag einlegen

Hier auch endlos breiter Strand

Die haben jetzt Feierabend......

....... denn sonst müssen sie arbeiten, hier mit dem Brot Verkäufer bei mir am Wohnmobil


28.01. Wir verlassen Sidi Kaouki Richtung Imousane. Die strassen ist kurvenreich aber gut befahrbar. Brigitte hat starke schmerzen im Arm und bittet uns schon vorzufahren sie will es langsam angehen lassen. Über eine kurze staubige piste erreichen wir gegen Mittag der Campingplatz in Imousane. Vom kleines Fischerdörfchen entwickelt sich stätig zum Surfer Hotspot

Imousane entwickelt sich vom Fischerdorf langsam zu Surf hotspot

Wir Übernachten auf dem Campingplatz


29.01. Die heutige Etappe führt uns zum berühmt berüchtig Campingplatz Atlantica in Imourane 14 Km vor Agadir. Der Camping hat ca 700 plätze. Hier überwintern hauptsächlich französische Rentner aber auch zahlreiche andere, deutsche Holländer Italiener etc. Auch bekannte von Roswita und Brigitte verbringen den Winter hier aus diesem Grund bleiben wir zwei Nächte. Endlich ein Camping mit Waschmaschinen und heisse Duschen. Eigentlich fehlt an nichts auf diesem platz aber hier länger verweilen? nicht mein Ding.


Streuner in Marokko haben es nicht gut und wenn wir Können verteilen wir ein bisschen Futter


30.01. Heutiges Ziel ist La vallè du Paradies Eine 40 km lange Fahrt meistens bergauf und eigentlich auf einer gut ausgebauten Strasse bis dann viele Baustellen das Vorwärtskommen erschweren. Aber Roswitha vorne gibt Gas und ich und Brigitte folgen. Nach ein paar Parkplatzwechseln kommen wir nah dran und ich kann ein paar Bilder von dieser Oase machen. Ganz nach unten ist uns zu beschwerlich. Scharen von jungen Trekkern kommen uns entgegen.

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Jetzt müssten wir nur noch ein Plätzchen zum Übernachten finden. Ich frage der "Parkwächter" ob er einen Tipp hätte. Ja klar bei mir zu hause. Mein Bruder hat ein Restaurant und dort könnten wir ruhig stehen. Er führt uns ca 10 Km bergauf und wir dürfen zwischen den Olivenbäumen parken.

Auf dem Weg dahin kleine Berber Dörfer, man sagt uns einige seien nur zu fuss erreichbar

Unser "Parkwächter" mit Brigitte

Hier geniessen wir erstmal einen Tee......

..... Der stilvoll eingeschenkt wird

ein kleiner Spaziergang hinter dem Haus führt uns zu einem Pool

Leider ist der kleine Wasserfall mangels Wassers zur Zeit trocken

Lara erfrischt sich im Bewässerugskanal

Danach sagt man uns, sie hätten die Oliven geerntet und die Extrahierung-Pressung des Öl würde gerade stattfinden, ob wir es sehen möchten? Unbedingt! und Überraschung: es ist keine Maschine. Hier wird noch traditionell kalt gepresst.... echte Olio extra vergine

Für Abend bestellen wir noch eine Tajine, die beste bis jetzt

Ich kaufe natürlich eine Flasche frisch gepresstes köstliches Olivenöl und Roswita Honig. Wir unterhalten uns noch mit dem Wirt der sich zu uns setzt und verbringen eine absolut ruhige Nacht unter einem tollen Sternenhimmel auf 650 m Höhe.


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