Mein Bericht fängt am 10.01.2019 an in Roquetas de Mar wo ich mich mit Brigitte und Roswitha aus dem Solisten Forum treffe. Zusammen wollen wir Marokko erkunden.

Diese ist die erste  Wohnmobil Reise ohne meine Frau Renate sie ist im September leider unerwartet verstorben.

Die Plätze am Meer sind in Roquetas de Mar immer gut besucht, von hier aus starten wir richtung Fuengirola 


12.01.19 Gestern Abend von Roquetas kommend erwischen wir die letzen 3 plätze in dem überfüllten Wohnmobilstellplatz in Fuengirola. Heute Samstag findet der Flohmarkt statt, um 6 Uhr fangen die Händler mit dem Aufbauen an und an schlafen ist nicht mehr zu denken. Selbst wegfahren wäre nicht mehr möglich. Wir schauen uns erst das bunte Treiben auf dem riesigem Markt an und anschliessend fahren wir mit dem Bus nach Mijas

Panorama vom Mijas aus

Spieglein Spieglein ander Wand....


13.01.19 Heute fahren wir weiter nach Castellar de la Frontera, ein kleiner Ort mit einem kostenlosen Wohnmobilstellplatz wo man ver- und entsorgen kann. Das Wetter passt zum Entspannen bevor es morgen weiter nach Algeciras geht.

14.01.19 Von Castellar bis nach Algeciras sind es nur noch wenige Kilometer. Heute wollen wir einiges erledigen bevor es morgen auf die Fähre geht. Natürlich tanken wir Gas an der Lpg Tankstelle. Dann Lebensmittel einkaufen bei Mercadona, Roswita und ich noch zum Frisör und das wichtigste die Tickets für die Fähre bei Carlos besorgen. Wir übernachten auf den Wohnmobil Parkplatz der in unmittelbarer Nähe zu dem Reisebüro ist

15.01.19 Heute Wecker gestellt, wir wollen frühzeitig am Hafen sein. Um 8:30 sind wir schon da. aber die Einschiffung ist um 10:00 Uhr und die Abfahrt gelingt kurz nach 11. Um ca. 13.00 Uhr legen wir in Tanger Med an. Es kommt noch die Zollabfertigung und schliesslich um 14:00 Uhr machen wir uns auf den Weg zu unserer ersten Station Asilah. Die Fahrt durch Tanger fordert unsere grösste Aufmerksamkeit, der Verkehr ist chaotisch. Die Kreisverkehre sind eine echte Herausforderung. Alles verläuft ohne Zwischenfälle und um 16:30 sind wir auf dem Campingplatz in Asilah.

Freudig auf die Fähre warten


Vorbei an Gibraltar


Afrika im Sicht


Campingplatz in Asilah

Um eines gleich klar zu stellen, die Campingplätze in Marokko entsprechen nicht europäischem Standard.

16.01.19 Heute möchten wir uns zuerst eine Simkarte für das Internet besorgen. Marokko Telecom ist 200 m. vom Camping entfernt.Leider warten schon andere Touristen vor uns und so dauert es ca. eine Stunde bevor wir die Altstadt besichtigen können. Asilah ist eine entspannte kleine Stadt genau das Richtige um sich auf eine Marokko Tour  einzustimmen.

Tor zur Medina

Slider Medina von Asilah


17.01.19 Wir verlassen Asilah mit dem Ziel Moulay Bousselham,  wollen aber vorher einen Abstecher zu den Menhiren von M'zora machen. Danach setzen wir unsere Fahrt fort und sind am frühen Nachmittag in Moulay Bousselham. Für die Übernachtung bieten sich zwei Campingplätze an. Nachdem wir den Parkwächter gefragt haben, können wir an der kleinen Piazza neben der Moschee übernachten. Daneben sind noch eine Reihe Restaurants und in einer lassen wir uns frischen Fisch schmecken.

Steinkreis von M'zora


Wir haben gesehen wie der Chef den Fisch auf dem Markt geholt hat


18.01.19 Heute steht Rabat auf dem Programm. Wir steuern einen Stellplatz bei einer Shell Tankstelle in einem Vorort von Rabat an. Der Betreiber erklärt uns dass die Polizei das Übernachten nicht mehr duldet. Also am Abend müssen wir den Platz verlassen. Schade, da seit 2 skandinawischen Frauen beim Trekking ermordet worden sind, ist das Übernachten im Wohnmobil nur noch auf Campingplätzen möglich. Wir stellen uns an den Strassenrand um einen Taxi zu erwischen, das uns nach Rabat fahren soll. Hier fahren die Taxis aber nicht wie bei uns, sondern sind eine Art Liniendienst. Leute steigen dauernd ein und aus und es werden je nach Auto bis zu 6 Personen mitgenommen, 2 auf dem Beifahrersitz und 4 hinten. Der Fahrer spricht nur arabisch ist aber sehr nett und wir verstehen uns irgendwie. Das Teilen des Vordersitz mit einem anderen Gast klappt auch. Wir sind froh nicht selbst durch Rabat fahren zu müssen.

Das Wahrzeichen der Hauptstadt Turm Hassan

Das Mausoleum Königs Hassad V der aber wegen Film aufnahmen wir nicht besichtigen können

Wir besichtigen noch die Kasbah. Müssen aber danach uns auf dem Weg zurück machen um dann ein Platz für die Nacht zu finden

Slider Toren der Kasbah

Die Stadt Salè von Rabat aus, in Vordergrund einen Friedhof


Wir fahren zurück nach Plage Mehdia bei Kenidra um auf dem Campingplatz zu übernachten. Kurz vor dem Camping fängt uns eine Frau ab, wenn wir bei ihr zu Abend essen, dürfen wir vor dem Lokal übernachten. Wir lassen uns das nicht zweimal sagen und so bekommen wir lecker Fisch und einen Schlafplatz dazu.

19.01.19 Weiter geht es nach Casablanca. Auch hier in der Stadt keine Möglichkeit zu parken. Also fahren wir nach Mohammedia nördlich von Casablanca auf den Campingplatz Said. Wie auch auf allen anderen Campingplätzen in Marokko ist man froh die eigene Toilette dabei zu haben. Ausser der König Hassad II Moschee hat Casablanca für uns keine anderen Sehenswürdigkeiten. Dieses Mal haben wir ein Taxi für uns ganz alleine, das uns hin und zurück fährt. Es kostet natürlich entsprechend.

Die Moschee hat das höchste Minarett der Welt

Slider

Slider

Das Wetter ist nicht schön

Trotz Regen schlendern wir durch die Medina

Auf dem Olivenmarkt


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