16.02. Wir sind ein paar Tage in der Umgebung von Kalamata geblieben, unter anderem um zum Zahnartz  zu gehen. Heute fahren wir in die Mani, das wäre der mittlere Finger des Peloponnes. Die Landschaft verändert sich jetzt, schroffe Berge und steile Küsten. Wunderschöne Ausblicke begleiten uns den ganzen Weg bis zur unserem nächsten Ziel Pirgos Dirou.

 

16.02. Restiamo alcuni giorni nei dintorni di Kalamata, oggi però ci avviamo verso il dito medio del Pelopponeso cioècambia il Mani. Il paesaggio cambia! Montagne innevate e ripide coste con bellissimi corci lungo tutto il tragitto.

Kalamata liegt jetzt hinter uns

Lasciamo Kalamata dietro di noi

Es geht in die Berglandschaft.... 

Montagne....

...vorbei an kleinen Bergdörfchen....

....passando vicino a pesini....

.....und Städtchen

......e cittadine

danach ist die Strasse wieder in meeresnähe

 la strada si svincola di nuovo in riva al mare

Dann wieder Berge...

di nuovo in montagna....

wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus! nur noch hoooo und haaaa.

rimaniamo veramente stupiti da tanta bellezza

wir kommen unserem Ziel näher, die Strasse verläuft dann wieder küstennah.

Ci avviciniamo ora alla nostra meta

endlich am Strand von Pirgu Dirou, unter den Campern auch als "Saurier Bucht bekannt".....

 

Finalmente arriviamo alla spiaggia di Pirgou Dirou, dai camperisti tedeschi anche chiamata "spiaggia dei Dinosauri.....

wegen der vielen "Dino-Eier", die hier rumliegen...

 

....per via delle tante "uova" di Dinosauro 

Das Wetter ist frühlingshaft, wir geniessen es.

 

Il tempo è primaverile ce lo godiamo.

und bekommen auch Besuch

 

abbiamo anche ospiti

Die Bienen sind auch schon fleissig Le api sono già zelanti.

Da unten stehen wir    ( 36.6427 22.3836)

 

Noi siamo laggiù


Ca 150 Mt. vom Strand gibt es wieder ein Naturschauspiel, die Höhlen von Vlichada. Beim Besuch der Höhle - der mit einem Boot stattfindet - kommen wir wieder nicht aus dem Staunen raus. Wir können jedem Reisenden den Besuch empfehlen. Die Höhlen sind mit einem unterirdischen Fluss verbunden so dass bei schwerer See keine Besichtigung stattfindet.

 

A 150 metri dalla spiaggia c'è uno spettacolo naturale! si tratta delle grotte di Vlichada. La visita si svolge a bordo di barche, Anche qui rimaniamo stupiti dalla bellezza di queste grotte che essendo collagate con il mare attraverso un fiume sotterraneo rimangono chiuse in caso di mareggiate.

der Einstieg in die Höhle

18.02. Heute geht es weiter in den Süden der Mani Halbinsel. Hier ist es sehr dünn besiedelt, Viele Dörfer sind verlassen oder werden nur von ein paar alten Menschen bewohnt. Die Wohntürme sind das Kennzeichen der Mani. Diese karge Landschaft  prägte die Menschen.  Sie schlossen  sich in Familienclans zusammen, wo es um Ehre, Männlichkeit und dem nackten Überleben, ging. Sie schützten sich mit dem Bau der Wehrtürme vor Eindringlingen oder auch vor ihren Nachbarn. Die letzten Fehden wurden bis ins 19te Jahrhundert ausgetragen.

Das verlassene Dorf Váthia

Zum Glück hat man sich besonnen und angefangen viele der Türme vor dem Verfall zu retten. Der Tourismus hat auch diese Region erreicht. Es wird sehr viel gebaut und restauriert, vernüftigerweise im Stil der Region.

Slidershow


Danach machen wir uns auf den Weg nach Monemvasia. Auf dem Weg dahin übernachten wir am Schiffswrack Strand bei Gythion

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Übernachtungsplatz am Schiffswrack     36°47'21" 22°34'55"


19.02. Ca 60 Km. trennen uns von unserem nächsten Ziel" Monemvasia" welches wir gegen Mittag erreichen. Wir sind erstaunt wieviel los in der Stadt ist,und erfahren, es ist Rosenmontag, der hier eine Woche später stattfindet. Wir haben Glück und ergattern einen Platz am Hafen. Leider ist das Wetter nicht so toll. Ein Tief über dem Mittelmeer trübt unsere Stimmung. Wir warten auf besseres Wetter um die mittelaterliche Stadt Monemvasia zu erkunden.

Unterwegs an einen kleinen Hafen tanken wir noch Wasser.....

Kraken eine der Lieblingsspeisen der Griechen warten darauf verzehrt zu werden


21.02. Heute morgen kommt die Sonne raus. Wir gehen früh los für die Besichtigung, denn man weiss nicht wenn die nächste Schauer kommt.

Auf dem weg nach Monemvasia

Der Fels von Monemvasia

Durch die alte Stadtmauer gelangt man in die Ortschaft

Slidershow Kircheninneres

Slidershow


Hier gelangen wir nach oben zum Kastell. Renate am Rande der Erschöpfung

Blick vom Kastell auf die Stadt


ausserhalb der mauer  ein Leuchtturm

Stellplatz am Hafen

Die erste Taverne am Parkplatz "Aktaion" können wir weiter empfehlen die Wirtin Maria ist sehr herzlich

Dicke weisse Bohnen und Fava


22.02. Weiter geht es südwärts nach Elafonisos. Eine kleine Insel, nicht weit vom Festland entfernt. Auch bekannt für ihre schönen Strände. Wir bleiben aber auf dem Festland, denn hier gibt es auch einen tollen Strand und wir haben den Blick auf die Insel.

Eine kleine Fähre pendelt hin und her

Wir drei geniessen zwei Tage an diesem schönen Strand

Es ist aber sehr einsam hier, nur die Fähre 1-2 mal die Stunde bis 17 Uhr sorgt für Abwechselung und so zieht es uns weiter.


24.02. Heute nachmittag kommen wir bei Regen in Sparta an und besuchen zuerst das griechische Oliven und Olivenöl Museum, um  uns in die Materie noch ein bisschen mehr zu vertiefen, als wir vielleicht schon wussten.

Slidershow einige exponaten des Museum


Sparta ist aber nicht unser wirkliches Ziel. Diese einst starke Militärmacht, die sich über Jahrhunderte behaupten konnte. Leider ist nicht viel übrig geblieben, ausser ein paar bedeutungslosen Ruinen. Unser Ziel ist die wenige Km. entfernte mittelalterliche byzantinische Ruinenstadt Mystras.

25.02. Das Wetter ist seit Tagen aprilmässig. Man muss genau den Tag planen, um eventuell nicht nass zu werden. Nach genauem Studium des Wetterberichtes, bleiben uns gute drei Stunden für die Besichtigung, denn ab Mittag fängt es an zu regnen. Wir starten bei herrlichem Sonnenschein und just als wir die Anlage wieder verlassen, fallen die ersten Tropfen.

Hier muss man gute Schuhe haben. Die Wege sind mehrere Jahrhunderte alt und nicht mehr so gut im Schuss, wie sie mal waren. Mystras war eine grosse Stadt, geblieben sind mehrere Kirchen, ein Kloster, welches noch von Nonnen bewohnt ist, ein Königpalast (zur Zeit wird restauriert), ganz oben die Zitadelle, von den Wohnhäusern leider nur noch Mauerteile.

Alte Bewohnerinnen des Nonnenklosters....

...und der Kloster Esel

Wir empfehlen jedem Griechenland Reisenden sich das nicht entgehen zu lassen

Slidershow

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Nach der Besichtigung brauchen wir eine Stärkung. Wir treffen einen netten Griechen, der uns ein Restaurant oberhalb Mystras empfiehlt, im Dorf Pikoulianika wo wir vorzüglich speisen

26.02. Nafplio ist unser nächstes Ziel. Über 100 Km entfernt. Die Strecke dahin beschert uns tolle Ausblicke.

27.02. Wir haben Nafplio erreicht und einen Platz am Hafen bezogen, zusammen mit ein paar anderen Campern. Wir werden ein paar Tage bleiben. In der näheren Umgebung gibt es einiges zu besichtigen.

Der Blick von unserem Platz

28. 02. Mittwoch und Samstag ist Markttag. Es trifft sich gut, denn wir haben mal wieder Lust auf einen leckeren frischen Fisch.

Mittwoch und Samstag grosser Markt in Nafplio, die Bauern der Umgebung bieten ihre Ware an

lauter freundliche Menschen. Es macht Spass hier zu kaufen

Diese Dorade ist dann in der Pfanne gelandet