1.03. Heute ist wieder Besichtigungstag. Es geht zur Antiken weltberühmten Burg von Mykene, die vor 130 Jahren von Heinrich Schliemann ausgegraben wurde. Die Burg ist schon 3000 v.Chr. entstanden und hatte seine Blütezeit zwischen 1400 und 1150 v.Chr.

Das berühmte Löwentor der Türsturz allein wiegt ca. 12 Tonnen

Die Löwen haben leider ihre Köpfe verloren

Blick von der Burg auf die Argolische Ebene

Die Tore zu den Kuppelgräbern sind gewaltig.

Zyklopisches Mauerwerk

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Die griechische Fahne weht im Wind in Bayerisch-Blau-Weiss. Was kein Zufall ist. Viele werden es vielleicht nicht wissen,  Otto der I von Wittelsbach, Bayerischer Prinz, wurde erster König von Griechenland. Von den Schutzmächten England, Frankreich und Russland eingesetzt, nach der Befreiung vom Osmanischen Reich, regierte er von 1832 bis 1862. Er führte die griechische Fahne ein.


Schöner Sonnenuntergang in Nafplio.....

.... und Vollmond danach


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Bei einem Spaziergang durch Nafplio kommen wir an einer Eisdiele "Roma" vorbei, humm mein Geburtsort! da muss ich mal rein gucken! Und so lernen wir den sympatischen Marcello aus Rom kennen, der hier seit 20 Jahren die Eisdiele betreibt. Und so ergibt sich eine nette Unterhaltung, da wir auch in Köln eine Eisdiele hatten.

Die  Venezianische Burg thront über Nafplio


3.03. Nach ein paar schönen Tagen in dem hübschen Städtchen Nafplio machen wir uns auf den Weg in das weltberühme Epidaurus.

Epidaurus war vor 2500 Jahren ein berühmter Heil- und Kurort, hier wurde der Asklepios- Gott der Heilkunde - verehrt. Eine architektonische Meisterleistung der Antike, ist das gut erhaltene Theater mit einer verblüffend guten Akustik.

Nach der Besichtigung fahren wir nach Palea Epidaurus, ein kleines Hafenstädtchen, wo wir entspannen und die Nacht verbringen.

Das war unser Übernachtungsplatz

37°38'13" 23°9'42"


4.03. Ca. 30 km von Palea Epidaurus entfernt, im Dorf Didima, gibt es ein Naturschauspiel, was wir uns ansehen wollen. Es handelt sich um eine eingestürzte Höhle, eine sg. - Doline - .

Von hier gelangt man in das Innere der Doline

Im Inneren hat man zwei kleine Kapellen gebaut


Von Didima aus wollen wir nochmal zum Strand

Das Wetter passt wir haben ca 20° und einen Terrassenplatz   37°26'54" 23°7'30"


5.03. Nach dem erholsamen Tag am Strand starten wir heute gen Korinth, an den weltberühmten Kanal. Die Stadt Korinth lassen wir links liegen, da nichts besonderes. Nach Bewunderung des Kanals, suchen wir einen Platz für die Nacht und finden denselben in Loutraki. Am Ende der Uferpromenade finden wir einen ruhigen Parkplatz am Meer.

Übernachtungsplatz in Loutraki

37°59'6" 22°57'37"


6.03. Athen ist unser nächstes Ziel. Wir haben schon ein bisschen Schiss vor der großen Stadt mit seinem Verkehr und engen Strassen, aber wir kommen nach etwas Gekurve ganz gut auf unseren ausgeguckten Platz an. Es handelt sich um einen kleinen Parkplatz, nicht weit von der Akropolis, in einer guten Wohngegend. Es ist ziemlich schräg, aber wir arrangieren uns und bleiben drei Nächte. Wir treffen wieder auf Steini und Andrea, die wir schon mehrmals unterwegs getroffen haben, mit ihrem Dalmatinerhund Luzi

Wetter ist toll und wir machen uns gleich auf den Weg zur Akropolis.

 Blick von der Akropolis auf das Odeon des Herodes Atticus

Ausblick auf Athen

Dionysostheater


07.03. Mit dem Bus fahren wir in die Innenstadt am Parlamentsgebäude vorbei zum Archeologischen Museum

Archeologisches National Museum

Das archäologische Museum ist für uns ein - Muss -. Wir sind überwältigt von den tausenden von Exponaten, die ich später noch gesondert aufzeigen werde. Hier nur einige Beispiele:

Die sg. Goldmaske des Agamemnon, die nach heutiger Erkenntnis aber nicht Agamemnon zugeschrieben werden kann, da die Maske aus einer Ära 300 Jahre vor ihm stammt.

Besonders imposant waren für uns die Schätze, die Heinrich Schliemann 1876 in Mykene aus den Rundgräbern ausgegraben hat.



8.03. Wir besuchen heute die Markthallen, sehen uns das bunte Treiben rund um das Viertel an.

Slidershow Markt

Drei Nächte hier gestanden. Schräg aber top Lage


9.03. Es geht weiter nach Delfi, zum Nabel der antiken Welt, nach griechischer Mythologie. Die Ausgrabungen sind sicher einer von vielen Höhepunkten einer Griechenlandreise.

Hier im Apollon Tempel fand man das wichtigste Orakel der antiken Welt

Delphi - ein magischer Ort, mit atemberaubender Kulisse!

In dem gut erhaltenen Stadion fanden Wettkämpfe statt, im Rhythmus von vier Jahren, ähnlich wie in Olympia.

In Delfi haben wir im CP Apollon  (38°29'2" 22°28'33") übernachtet um auch wieder waschen zu können. Sehr schön gelegen und 4 Km. von den Ausgrabungen entfernt, wo man auch parken kann, man sollte aber nicht zu spät kommen.


10.03. Weiter geht es zum nächsten Höhepunkt - den Meteora Klöstern -

die Stimmungsvollsten Bilder gelingen am besten bei Sonnenaufgang und Untergang

Störche suchen den Aufwind über den Meteora Klöstern

Für die Besichtigung der Klöster musste die Renate einen "Rock" überziehen

Slidershow

Früher wurden die Mönche und Ware per Seilzug nach oben befördet......

.....Heute geht es etwas moderner zu

Manche kommen zu meditieren, kein Wunder in dieser Umgebung

Die Mönche wurden auch hier begraben


Zwei Nächte haben wir hier übernachtet Toll !


12.03. Von den Klöstern fahren wir nach Joannina um von dort aus noch zur Vicoschlucht zu gelangen

13.03. Leider spielt heute das Wetter nicht mit und wir verschieben es auf nächstes mal. Fahren dann nach Igoumenitsa. Hier ist es sonnig. Wir besorgen im Konsulat Ersatzpapiere für Renate, denn sie hat sich in Athen wie ein Anfänger das Portemonnai mit allem stehlen lassen. Wir buchen auch unsere Rückfahrt nach Ancona für Freitag den 16.03. Anschliessend fahren wir nach Plataria, ein kleiner Ort 11 Km. von Igoumenitsa entfernt, um die letzen paar Tage in Griechenland zu geniessen


Hier haben wir unsere Buchung vogenommen. Es wird Deutsch gesprochen. Man kann von Deutschland aus anrufen. Nach unserer Erfahrung können wir es weiter empfehlen

Linostravel



Schon in den ersten Tage nach unserer Ankunft in Griechenland war uns dieser Becher aufgefallen. Viele Griechen liefen auf der Strasse damit rum, auf dem Fahrrad, Roller oder Auto, im Cafè sitzend, Jung und Alt, also ein sehr populäres Getränk. Es handelt sich um einen Frappe aus aufgeschäumtem Nescafe, viel Zucker und Eiswürfeln. Leider hat es nicht meinen Geschmack getroffen.


16.03. Pünktlich um 23 Uhr legt die Fähre "Cruise Europa" von Minoan Line ab, Richgtung Ancona.

17.03. Wir hatten vor noch einige Tage in Italien zu verweilen, aber das schlechte Wetter und der eisige Wind treiben uns heimwärts. Wir hatten den Frühling erwartet aber eine Kältewelle aus dem Osten hat auch Italien erreicht. Wir legen eine Übernachtung in Corinaldo, Cortona und Florenz ein.

Corinaldo bei Nacht vom Stellplatz ausgesehen


das Rathaus von Cortona

Stellplatz von Cortona mit toller Aussicht

43°16'23.2" 11°59'17.9"


Dom in Florenz und.....

.......Ponte vecchio

Stellplatz in Florenz   43°47'41.6"  11°14'51.7" 

Die Linie 4 nur ein paar Meter entfernt, Ticketkauf in der Bar -Tabacchi neben der Einfahrt


22.03. Es geht weiter nordwärts. In Comacchio  44°41'27.5" 12°11'05.7" legen wir noch eine Übernachtung ein.

Trepponti Brücke in Comacchio


25.01. Zwei Tage haben wir noch in Grado verbracht. 45°40'49" 13°24'45" Heute geht es aber nach 79 Tagen endgültig nach Hause. Es war unsere erste Reise nach Griechenland, aber sicher nicht die Letzte. Griechenland im Winter war gerade richtig, Land und Leute kennenzulernen. Die Gelassenheit der Griechen und ihre Zurückhaltung haben uns gut gefallen. Die vielen archeologischen Sehenswürdigkeiten haben uns begeistert. Die Schönheit der Landschaft hat uns immer wieder ins Schwärmen gebracht. Wir kommen wieder!!


Noch einen Tip, ladet euch diese kostenlose App auf euer Smartphone. Ich halte sie für unverzichtbar auf der Suche nach einem Plätzchen.